Dr. Matthias Marquardt - Rückenschmerzen
Endlich schmerzfrei
bei Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen

LWS-Syndrom

Udo dreht und wendet sich vor dem Spiegel. Der oberste Knopf der Sommerhose aus dem letzten Jahr geht nicht mehr zu, der Bauch wölbt sich darüber. Erschrocken über sich selbst, greift er zu seinen Sportklamotten und läuft los. "Beim Laufen verliert man die meisten Kalorien" hatte ihm ein Freund erklärt. Nach zwei Wochen regelmäßigen Trainings fühlt Udo sich in seinem Körper schon viel wohler. Wenn da doch diese Rückenschmerzen nicht wären! Auf Anraten des Freundes sucht Udo einen Bewegungsanalysten auf. Nach ausführlichem Vorgespräch und Laufbandanalyse steht die Diagnose fest: LWS-Syndrom durch Schwäche der Haltemuskulatur!



Symptome

Rückenschmerzen

  • Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule: Die Wirbelsäule verläuft in einer doppelten S-Form, die ihr hohe Stabilität und Belastbarkeit verleiht. Bei ausgeprägten muskulären Dysbalancen entstehen hier schnell Schmerzen.
  • Schmerzausstrahlung in Gesäß und Beine: Schmerzen im unteren Rücken können viele Ursachen haben. Dazu gehören auch Reizungen der Nerven, die Beine und Po innervieren. In diesem Fall projizieren die Nerven den Schmerz in diese Areale, das Problem liegt trotzdem im Rücken.
  • Overcrossing: Bei diesem Begriff aus der Bewegungsanalyse handelt es sich um das Übertreten des Standbeins über die Mittellinie (vom Scheitel zur Sohle). Es ist ein deutliches Zeichen für schwache Adduktoren und Beckeninstabilität. Beides führt zu Rückenschmerzen.
  • Becken sinkt stark zur Spielbeinseite ab: Diese Laufverhalten kennt man von Models auf den Laufstegen. Es ist ein deutliches Zeichen für schwache Adduktoren und Beckeninstabilität. Beides führt zu Rückenschmerzen.
  • Übermäßiges Hohlkreuz: Durch die doppelte S-Form der Wirbelsäule hat jeder Mensch ein leichtes Hohlkreuz im Lendenbereich. Wenn es zu stark ausgeprägt ist, entsteht zu viel Druck auf Wirbelkörper, Zwischenwirbelscheiben, Nerven und Muskulatur.


Ursachen

Rückenschmerzen

  • Schwache Rumpfmuskulatur: Den Rumpf des Läufers muss man sich als Baum vorstellen, an dem vier Schaukeln schwingen (zwei Arme, zwei Beine). Nur ein starker Baumstamm kann vier schwingende Pendel gleichzeitig kontrollieren. So ist es auch mit Ihrem Körper! Nur ein stabiler Rumpf führt langfristig zu beschwerdefreiem Laufen.
  • Schwache Gesäßmuskulatur: Oft gehen die Schwächen von Gesäß-und Bauchmuskulatur miteinander einher und führen dann zur Hohlkreuzbildung. Diese Position ist unnatürlich und schmerzt im unteren Rücken.
  • Verkürzte Hüftlendenmuskulatur: Wir leben in einer sitzenden Gesellschaft, die an typischen Stellen zu Muskelverkürzungen neigt. Dazu gehören die Hüftlendenmuskulatur und der Oberschenkelstrecker.
  • Schwache Abduktoren: Die Abduktoren liegen an der Außenseite des Oberschenkels und können das Bein zur Seite abspreizen. Während der Laufbewegung stabilisieren sie das Bein im Becken. Bei instabilen Abduktoren kommt es zum Absinken des Beckens auf der Schwungbeinseite!
  • Passive Lauftechnik: Kommen Sie mit gestrecktem Bein und der Ferse zuerst auf dem Boden auf? Wie tief hocken Sie im Knie während der Stützphase und neigen Sie zu einem Rundrücken? Dies kann zu einer passiven Lauftechnik führen.
  • Übergewicht: Laufen Sie mit dem Ziel der Gewichtsreduktion? Das ist gut! Bedenken Sie aber, dass das hohe Gewicht Ihre Gelenke, Bänder und Sehnen belastet. Wahrscheinlich sind sie auch nicht ausreichend muskulär gesichert.


Diagnostik

Rückenschmerzen

Gerade bei Läufern sind Rückenbeschwerden fast ausschließlich auf eine Fehlfunktion zurückzuführen. Leichte Verschelißerscheinungen der bandscheiben, die man bei Menschen mittleren Alters zumeist findet, haben auf derartige Beschwerden in der Regel keinen nennenswerten Einfluss. Bildgebung mittels Kernspintomograpphie und Röntgen ist deshalb kaum erforderlich, oftmals lenken derartige Untersuchungen die Aufmerksamkeit auch in die flasche Richtung. Entscheidend ist die manualtherapeutsiche Untersuchung zum Ausschluß von Wirbel- oder Iliosakralgelenksblockierungen. Außerdem muss die Haltung der Wirbelsäule während der Laufbewegung im Rahmen einer Bewegungsanalyse untersucht werden. Häufig finden sich dort Fehlbewegungen aufgrund muskulärer ysbalancen, die die Beschwerden auslösen.



Therapie

Rückenschmerzen

  • Verbesserung der Lauftechnik: Optimieren Sie Ihre Lauftechnik hin zu einem natürlichem, effizientem und verletzungsfreiem Stil. mehr
  • Lauftechnik-Fehler: Lassen Sie sich von einem Bewegungsanalysten beraten, ob Ihre Lauftechnik eventuell für die Beschwerden verantwortlich ist und was Sie dagegen tun können. Er gibt Ihnen auch Anweisungen zu einer korrekten Einlagenversorgung, Training der Fußmuskulatur und Laufstiloptimierung. mehr
  • Kräftigung der Rumpf- und Gesäßmuskulatur: Das A und O bei Rückenschmerzen ist der sofortige Beginn der MARQUARDT RUNNING-Rumpfübungen. Sie verhelfen Ihnen zu einer stabilen, muskulären Grundlage, sodass Sie schnell wieder schmerzfrei trainieren können. mehr
  • Übergewicht: Es wichtig, dass Sie trotzdem weiterlaufen, am Besten im Wechsel mit belastungsarmen Sportarten (Schwimmen und Radfahren)! Achten Sie außerdem auf eine gelenkschonende Lauftechnik. mehr


Training

Rückenschmerzen

  • Übungen auf dem Balance-Pad: Trainieren Sie Ihre Koordination und Fußmuskulatur auf dem MARQUARDT RUNNING-Stabipad. Dies wird Ihnen helfen die lästigen Verletzungsbeschwerden los zu werden. mehr
  • Kräftigung der Rumpf- und Gesäßmuskulatur: Bauen Sie die MARQUARDT RUNNING-Rumpfübungen dauerhaft und regelmäßig in Ihr Training ein. So bekämpfen Sie die Schmerzen und beugen Ihnen im weiteren Verlauf auch vor. mehr


LAUFEXPERTE DR. MARQUARDT
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